Dichtigkeitspruefung EMICH

Home
img
Dachfenster
img
Solartechnik
img
Dachausbau
img
Dichtigkeitspruefung
img
img
Fenster und Tueren
img
Referenzen
img
Wir ueber uns
img
Service
img
Impressum
img


Emich-Dachfenster
Mittelstrasse 76
64331 Weiterstadt
tel: 06150 / 59 22 993
fax: 06150 / 59 22 999
eMail: img

imgwww.York-Design.de

Ansprüche und Schutz vor Haftung.

Luftdichtheit ist Ihr gutes Recht!

Die dauerhafte luftdichte Ausführung von Bauteilen und Anschlüssen entsprechend dem Stand der Technik wird in der DIN 4108 schon seit Anfang der achtziger Jahre gefordert. Die DIN 4108-7 nennt, ebenso wie die EnEV entsprechende Anforderungen. Daher sind luftdichte Bauteile unaufgefordert von Handwerkern und Architekten zu planen und auszuführen. Bei erstmaligen Einbau, Ersatz oder Erneuerung von Bauteilen im Gebäudebestand wird von der EnEV ebenfalls eine dauerhaft luftdichte Ausführung verlangt. Messungen der Luftdichtheit von Gebäuden sind nach DIN EN 13829 durchzuführen. Die DIN 4108-7 legt die n-50-Werte (Luftwechselhäufigkeit pro Stunde bei 50 Pa Druckdifferenz) für die Luftdichtheit der Gebäudehülle fest. Bei neu erstellten Gebäuden mit natürlicher Lüftung (Fenster) ist ein Wert kleiner 3/Stunde und bei Einbau einer kontrollierten Wohnraumlüftung ein Wert kleiner 1,5/ Stunde einzuhalten (gemessenes Gebläsefördervolumen/ beheiztem Raumluftvolumen.). Mit der DIN 4108-7 ist die Luftdichtheit Stand der Technik und mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 08.07.1998 wurde die Blower Door - Messung als Regel der Technik anerkannt. Ungenügende Luftdichtung ist ein verdeckter Mangel. Durch eine Blower Door-Prüfung kann sich der Auftraggeber von der Mängelfreiheit der erbrachten Leistung gemäß DIN 4108-7 überzeugen. Eine Blower Door-Messung bescheinigt dem Bauherrn die Bauqualität, dem Architekten die richtige Planung und dem Handwerker die korrekte Bauausführung.

Luftdichtheit im Rahmen der EnEV

Der Nachweis einer Luftdichtheitsmessung wird beim Energiebedarfsausweis und den Berechnungen nach EnEV berücksichtigt. Die energetischen Vorteile eines luftdichten Gebäudes werden durch eine Reduzierung der Lüftungswärmeverluste von 12 - 14 % angerechnet, was einer Absenkung des Primärenergiebedarfs von 6 - 7% entspricht.

Bauphysikalische Sicherheit

Sind Leckagen in der Baukonstruktion vorhanden, kann warme und feuchte Raumluft von innen nach außen strömen. An kalten Bauteilen kann die warme und feuchte Innenraumluft innerhalb der Konstruktion kondensieren. Dadurch wird die Umgebung der Undichtigkeit durchfeuchtet. Die Folge sind Bauschäden durch Feuchtigkeit in der Bausubstanz, wie beispielsweise Schimmelpilzwachstum.

Energetische Bedeutung

Eine luftdichte Bauweise verhindert, dass Raumwärme unkontrolliert aus dem Gebäude entweichen kann. Die Wirkung der Dämmstoffe wird dadurch sichergestellt und Lüftungswärmeverluste werden minimiert. Fehlstellen und Spalten wirken wie Wärmebrücken und verschlechtern die U-Werte erheblich. Bei vorhandenen Lüftungsanlagen wird die Wärmerückgewinnung durch Fehlluft verschlechtert.

Hygienische Aspekte

Durch Leckagen kann Luft unkontrolliert in die Wohnung dringen. Aus der Umgebung gelangen Pollen und Staub in den Wohnbereich, Gerüche und schlechte Luft können in die eigene Wohnung strömen. In Baustoffen können gesundheitsschädliche Stoffe enthalten sein, die durch eine luftdichte Schicht von der Wohnung abgeschirmt werden können. Durch Feuchteschäden entstandene Schimmelpilze werden durch Luftzirkulation in der Wohnung verteilt.

Komfort der Wohnungsnutzer

Eine luftdichte Gebäudehülle bedeutet für den Nutzer des Gebäudes einen erheblichen Gewinn an Komfort. Neben den hygienischen Aspekten ist Luftdichtheit auch eine Voraussetzung für eine gute Schalldämmung, denn Schall kann sich über geringste Ritzen oder Spalten fortsetzen. Das Verhindern von Luftzügen und Kältezonen in der Wohnung durch Undichtigkeiten steigern den Komfort ebenfalls.